KINDER- UND JUGENDLITERATUR

 

Über das Wunder der Freundschaft: Caddy und ihre beste Freundin Rosie sind unzertrennlich. Dann taucht Suzanne auf, faszinierend und voller Geheimnisse. Caddy, die sehr behütet aufgewachsen ist, himmelt sie an. Mit ihr zieht sie nachts um die Häuser und probiert alles aus, was sie sich vorher nicht getraut hat. Für Rosie ist in ihrem Leben kein Platz mehr. Suzannes Einfälle werden immer waghalsiger. Es dauert eine Weile, bis Caddy begreift, dass Suzanne professionelle Hilfe braucht ...
Berührend echt und ganz nah dran erzählt Sara Barnard von Freundschaft in all ihren Facetten und lässt Caddy, Rosie und Suzanne zu Freundinnen fürs Leben werden– nicht nur füreinander, sondern auch für die Leser.



Aus:
Sara Barnard, Wunder die wir teilen. Frankfurt a. Main: Fischer KJB 2016


 

Mit viel Witz und Ironie erzählt Edyth Bulbring vom Erwachsenwerden, von der Freundschaft, der Liebe und den Problemen mit dem eigenen Körper 

Beatrice ist 14 und kennt das schon, dass sie sich auf ihre Mutter nicht verlassen kann. Deshalb ist sie nicht besonders überrascht, als sie sich plötzlich allein mit ihrer Großmutter in dem Ferienhaus wiederfindet. Eines steht für das clevere Mädchen allerdings fest: Damit der Urlaub einigermaßen erträglich wird, muss sie ihre Großmutter ablenken. Am besten sucht sie ihr einen Mann. Dann geht sie ihr auch nicht ständig mit Essen auf die Nerven. Kein Teil des Plans ist allerdings der total peinliche Nachbarsjunge Toffie …

Edyth Bulbring, 33 ist meine Glückszahl (oder auch nicht). München: Carl Hanser Verlag 2015

 

 

Gerade ist Pearl mit ihren Eltern umgezogen, damit Platz ist für das neue Baby. Da bricht, völlig unerwartet, ihre heile Welt zusammen: Die Mutter stirbt bei der Geburt der kleinen Rose. Und Pearl ist mit ihrem Stiefvater allein. Das heißt, nicht ganz allein, denn da ist ja noch das Baby – der Eindringling, der schuld ist am Tod ihrer Mutter. Es dauert seine Zeit, bis Pearl lernt, mit ihrer Trauer umzugehen und sich gestatten kann, zurück ins Leben zu finden. Zurück zu ihren Freunden. Sich vielleicht sogar zu verlieben. Und Rose als Teil ihrer neuen Familie zu akzeptieren … Ein Jugendbuch, das herzzerreißend ehrlich, aber auch voller Witz und Leichtigkeit von Freundschaft, Liebe und vom Erwachsenwerden erzählt.
 


Clare Furniss, Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb. München: Carl Hanser Verlag.

„Ein starker Erstling! Die Dialoge, gekonnt übersetzt, sind bald witzig provokativ und bald ein Wundenlecken. Indes klingt hier immer auch ein anderer Bick auf das Geschehen an – kühn im Ansatz, überraschend differenziert im Resultat.“

Hans Ten Doornkaat, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 10.08.14 


„Das Wunder von einer Geschichte erscheint wie ein Geschenk des Himmels. Clare Furniss gelingt mit ihrem Debüt ein absolutes Highlight unter den Jugendbüchern dieses Jahres. Nach nur wenigen Seiten hat man sich wahrlich in einen Rausch gelesen, sodass man von der Welt um sich herum nichts mehr mitbekommt. Große Gefühle und feinsinniger Humor machen die Lektüre zu einem Erlebnis für alle Sinne. Ohne jeden Zweifel: Hier findet man zwischen zwei Buchdeckeln sein großes (Lese-)Glück. Solch guter Unterhaltung kann garantiert niemand widerstehen, selbst Erwachsene nicht. Furniss‘ Worte kommen einer Verführung gleich.“

Susann Fleischer auf www.literaturmarkt.info, 11.08.14

 

Im Oktober 2014 wurde „Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb“von einer Jury aus 29 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem der „Besten sieben Büchern für junge Leser“ gewählt. Mehr dazu hier

In der Hörspielfassung gesprochen von Maria Koschny. Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises 2015 (Kategorie: Beste Interpretin) Mehr dazu hier

Die Übersetzung wurde mit einem Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet

 

 

„Eva wischte sich Asche und Schmutz aus den brennenden Augen und flüchtete stolpernd in den Wald. Neben einem dicken Baum ging sie in die Knie und legte eine Atempause ein. »K-Kalt«, stammelte sie. »Ich k-kann ja meinen Atem sehen.« Sie griff nach der Atemwolke und sah ihr nach, bis sie sich schließlich über ihr auflöste. Dann ließ sie sich rücklings auf den Waldboden fallen und betrachtete die über den Baumwipfeln funkelnden Sterne, millionenfach blitzten sie zwischen den vereinzelten Wolken am Abendhimmel auf. Der Mond schien und Eva versuchte das ungeheure Ausmaß des Himmels zu begreifen. Jetzt war sie das erste Mal im Freien. »Ist das groß!«, entfuhr es ihr. »Und heller als ich dachte.« Die Nachtluft roch feucht und geheimnisvoll. Die Klimafasern zogen sich zusammen, um Eva besser zu wärmen. Gleichzeitig meldete die Funktionsfläche an ihrer Tunika die Außentemperatur und ihre Körpertemperatur. Doch sie ignorierte die Information und spähte in den Wald. Gewaltige Bäume standen in großen Gruppen zusammen. In das Ächzen der sich wiegenden kelchförmigen Äste mischte sich das seltsame Gurren und Gurgeln aus dem dichten Unterholz. Zwischen den Bäumen sprossen Pflanzen mit knollenartigen Knospen aus dem Boden, schaukelten sanft hin und her, wie von einem nächtlichen Windhauch berührt...“

Aus: Tony DiTerlizzi, Die Suche nach Wondla, München: Cbj 2011.

 

„Tony DiTerlizzis Sprache ist dabei keinesfalls anspruchslos; in ihrer durchaus gelungenen deutschen Übersetzung ist sie ausdrucksstark und über weite Strecken schön zu lesen.“


Ausgezeichnet mit dem Kinderbuch-Couch-Star*

Stefanie Eckmann-Schmechta

©kinderbuch-couch.de